Vortrag in Witten zum Thema "Das Asperger-Syndrom, Sexualität, Partnerschaft und Elternsein

 Der Vortrag als PDF Datei

Am 19.06.2010 habe ich einen Vortrag über das Asperger-Syndrom, Sexualität, Partnerschaft und Elternsein gehalten. Der IPS Witten hatte mich hierzu eingeladen. Die Ausarbeitung des Vortrages hat mir sehr wenig Probleme bereitet. Die Vorstellung aber, vor vielen Menschen in einer mir völlig unbekannten Umgebung einen Vortrag zu halten, fand ich wenig amüsant und sehr nervenaufreibend. Alle Versuche den Vortrag vorher zu üben, liefen nicht sonderlich gut. Entweder versagte die Stimme oder ich redete zu  leise und zu monoton (ich hatte doch nicht vor mein Puplikum einzuschläfern ) Doch Dank meines Partners, der mich begleitete und unterstützte, war ich vor dem Vortrag noch bester Laune.

Auf meinem Vortragszettel hatte ich mir an vielen Stellen fett in rot Blickkontakt makiert. Ich habe die Zuhörer aber nur einmal sporadisch "angesehen". Das Foto gibt nicht die wirkliche Besuchermenge wieder, es waren deutlich mehrPersonen anwesend. Eine Rolle hat das aber nicht gespielt. Es war mir während des Vortrage völlig egal ob nun 10 oder 70 Menschen anwesend waren. Wahrgenommen habe ich keinen mehr. Es lief dann überraschend gut. Ich bin weder über Textstellen gestolpert, noch habe ich monoton oder zu leise gesprochen.

Nein, eine Autogrammstunde findet hier nicht statt. Bedauerlicherweise hatte ich vergessen Vistitenkarten einzustecken und habe hier nur noch einigen meine Homepageadresse aufgeschrieben.

Fazit: An der Möglichkeit einen Vortrag zu halten bin ich mal wieder gewachsen. Es war sehr anstrengend und ich bezweifel, dass ich es ohne die Unterstützung meines Partners geschafft hätte, aber es hat mich ein Stück größer gemacht und mir aufgezeigt, dass ich viele Möglichkeiten habe, mich meiner Umwelt mitzuteilen. 

Nach oben